CDU Stadtverband Kehl

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24. Okt 2019

Einzelhandel in Kehl soll gestärkt werden

Einzelhandel in Kehl soll gestärkt werden

Gemeinderat / Antrag von CDU und FDP


Quelle (Text und Foto): Mittelbadische Presse/Kehler Zeitung/Klaus Körnich

Die CDU/FDP-Gemeinderatsfraktion will erreichen, dass der Kehler Einzelhandel gestärkt wird. Sie hat am Mittwochabend einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht.

Aktuelle Gespräche mit Kehler Einzelhändlern und die Einschätzung des Büros Reschl – dies ist das von der Stadtverwaltung beauftragte Stadtentwicklungsbüro – hätten zu der Erkenntnis geführt, sagte CDU/FDP-Fraktionschef Richard Schüler im Gemeinderat, „dass wir in unserem Kehler Einzelhandel in der Innenstadt erhebliche Probleme haben – in Bezug auf die Attraktivität und den zunehmenden Leerstand“. Im CDU/FDP-Antrag werden als weitere Stichworte noch Trading-Down-Effekte, der Rückgang der gesamtstädtischen Umsätze und der Trend zum Online-Handel genannt. Der Begriff „Trading-Down“ bezeichnet die schleichende Abwärtsentwicklung einer Stadt oder eines Stadtteils: von einer vollwertigen Versorgung über die Zunahme bestimmter Läden (zum Beispiel Spielhallen, Handyläden, Tabakshops) bis hin zu immer mehr Leerständen. 

Meinungsaustausch

Diese Situation zwinge dazu, im Zuge des Stadtentwicklungskonzepts der Kehler Innenstadt „besondere Aufmerksamkeit zu widmen“, heißt es in dem Antrag von CDU/FDP. Die Fraktion beantragt, zeitnah mit Vertretern des Kehler Einzelhandels einen Meinungsaustausch über die künftige Entwicklung der Innenstadt zu führen. 

Als konkrete, zeitnahe Maßnahmen fordert die Fraktion unter anderem die Einführung eines Leerstandskatasters und eines digitalen Verkehrsleitsystems mit der Anzeige von Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Den potenziellen Kunden sollte nicht nur ein „Einkaufserlebnis“ geboten werden, sondern es sollten auch „zusätzliche gastronomische Erlebnisangebote“ geschaffen werden, um so die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern.

Gemeinsames Handeln

„Wir sind der Auffassung, dass eine sinnvolle Umsetzung dieser Strategien nicht in den einzelnen Geschäften, sondern nur im gemeinsamen Handeln erfolgen kann“, ist Fraktionschef Schüler überzeugt. „Uns belastet, dass, wenn wir nicht zeitnah durch entsprechende Maßnahmen handeln, das Angebot des stationären Einzelhandels in unserer Stadt weiter zurückgehen wird.“

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